Eva Maria Summerer Operns√§ngerin | Mezzosopran  · Facebook  · Twitter  · Opera Musica  · Soundcloud Datenschutzerkl√§rung

Eva Maria Summerer Mezzosopran

Die Mezzosopranistin Eva Maria Summerer wird von der Presse für ihren "wohltemperierten Mezzo" (Die Welt), ihre "warme, berührende Stimme" (Hamburger Abendblatt) und dramatische Darstellungskraft gelobt; die vielseitige junge Sängerin ist gleichermaßen im Konzertfach wie auf der Opernbühne zu Hause und verfügt über ein breitgefächertes Repertoire, das vom Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik reicht.

Während ihres Studiums sang die junge Mezzosopranistin in Produktionen der Hamburger Theaterakademie unter anderem die Titelpartie in Monteverdis „L`Ariannaund Emilia in Verdis „Otello“ und war Cover für Agathe in „Les Enfants Terribles“ von Philipp Glass. In der Spielzeit 2014/15 debütierte Eva Maria Summerer in einer Hamburger Erstaufführung der Oper „Orlando Furiosovon Vivaldi als Bradamante und sang ferner in der Hamburger Kammeroper die Rolle der Cornelia in Händels „Giulio Cesare“ sowie einer Produktion von Mozarts „Zauberflöte“ als 3. Dame. Unter der künstlerischen Direktion von Marcus Bosch gastierte die junge Sängerin im Sommer 2015 bei den Opernfestspielen Heidenheim in der Oper „Prinzessin Anna“ von Jakob Vinje. Ferner sang sie 2015 unter anderem die Titelrolle in Rossinis „Cenerentola" mit der Rheinischen Philharmonie Koblenz. Bei den Bayreuther Festspielen gab sie im Sommer 2016 ihr Debüt als Mary in „Der fliegende Holländer“ in der Kinderproduktion der Festspiele. Auch im zeitgenössischen Repertoire ist Eva Maria Summerer zu Hause: so interpretierte sie mit großem Erfolg die Anna Freud in einer Uraufführung des 2016 komponierten Musiktheaters "Obersalzberg" von Rudolf Kelber in Hamburg. 2017 sang sie Partien wie Hänsel "Hänsel und Gretel" unter der musikalischen Leitung von Stellario Fagone und Ensemble der Bayerischen Staatsoper in München sowie Dido in "Dido und Aeneas" in einer konzertanten Fassung mit der Barockoper Cham. In der Spielzeit 2017/18 gastiert Eva am Theater Regensburg als Solistin in Bachs h-moll Messe sowie am Landestheater Schleswig-Holstein in der Rolle des Amando in "Le Grand Macabre" von Ligeti. 

Als Konzertsolistin hat sich die junge Mezzosopranistin einen hervorragenden Ruf erarbeitet. So führten Konzertengagements sie unter anderem ins Lincoln Center New York, die Hamburger Laeiszhalle, De Wiek Concert Hall Zele, Konzerthaus Freiburg, Theater Basel, den Dom zu Salzburg, die Hauptkirchen St. Michaelis und St. Katharinen Hamburg oder in die Münchner Frauenkirche. Als Liedsängerin gastierte Eva Maria Summerer 2016 beim von KS Brigitte Fassbaender gegründeten Eppaner Liedsommer, sie sang Liederabende in New York, Hamburg und Regensburg. 2017 debütiert Eva mit dem Orchestre de la Sorbonne als Altsolistin in Beethovens 9. Sinfonie in Paris unter der Leitung von Corinna Niemeyer. Sie konzertierte mit Klangkörpern wie dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt/Oder, den Hamburger Symphonikern, den Münchner Symphonikern, der Hamburger Camerata, dem Ensemble Schirokko, dem Ensemble Concertone oder der Rheinischen Philharmonie; seit 2017 ist sie Mitglied im Balthasar-Neumann-Chor, wo sie regelmäßig mit Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Ivor Bolton u.a. arbeitet. 

Eva Maria Summerer wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, sie war Preisträgerin bei "Jugend musiziert" Wettbewerb, seit 2012 ist sie Stipendiatin bei Yehudi Menuhin Live Music Now; 2015 wurde sie mit dem „Max-Liebhaber-Preis“ für junge Künstler der Opernfestspiele Heidenheim ausgezeichnet; seit 2015 wird sie von der amerikanischen Künstlerstiftung „German Forum“ gefördert, 2016 wurde sie Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Hamburg und war Finalistin beim MIOCG Mozart International Opera Competition Granada unter der Leitung von Andrea Marcon, 2017 beim Internationalen Richard-Strauss-Wettbewerb.

Nach einem abgeschlossenen Schulmusikstudium mit Hauptfach Klavier an der Musikhochschule München studierte Eva Gesang bei Prof. Turid Karlsen und Prof. Gundula Schneider an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie privat bei Gudrun Ayasse in München und David L. Jones in New York. Weitere musikalisch-künstlerische Impulse erhielt sie in der Liedklasse von Prof. Burkhard Kehring und im Bereich der Historischen Aufführungspraxis bei Isolde Kittel-Zerer; Meisterkurse bei KS Brigitte Fassbaender, Janet Williams, Margreet Honig, Martina Arroyo, Rudolf Jansen und Robert Holl runden ihre Ausbildung ab.